Gesunde Meere sind das lebenserhaltende System für unseren Planeten: Sie bieten 97 % des Lebensraums auf unserer Erde. Um dazu beizutragen, dass unsere Ozeane und das Meeresleben nachhaltig bleiben, müssen wir unsere Strände sauber halten.

Denn sie bieten den Lebensraum für viele Lebewesen, die sowohl Land als auch Meer brauchen, um zu überleben. Und auch Lebewesen, die ausschließlich im Meer leben, werden durch die Verschmutzung unserer Strände in Mitleidenschaft gezogen, denn Müll, der sich am Strand ansammelt, gerät mit den Gezeiten letztendlich auch ins Wasser. Neben Plastik- und Papiermüll gelangen auch chemische Stoffe und menschliche Ausscheidungen von den Küsten ins Meer.

Plastikmüll im Meer belastet jeden lebenden Organismus. Viele Kadaver von Meerestieren, die an unseren Stränden angespült werden, haben große Anteile an Plastikmüll in ihrem Inneren.

Jeder Badegast und jeder Spaziergänger kann seinen eigenen Beitrag leisten, um Strände und Meere sauber zu halten. Jeder von uns kann einen Unterschied ausmachen, und wir können das auch unseren Kindern beibringen, damit auch sie von klein auf eine „grüne“ Lebensweise annehmen. Falls Sie sich noch nicht engagieren, ist dieser Sommer ideal, um den Anfang zu machen:

„Take 3 for the Sea“ ist eine Organisation, die Umweltbewusstsein lehrt, indem sie Menschen dazu anhält, beim Verlassen des Strandes oder eines anderen Gewässers jedes Mal drei Müllartikel einzusammeln. Damit können wir etwas bewirken. Mittlerweile nehmen bereits 129 Länder an diesem Programm teil, in denen bereits 300.000 Menschen dazu beigetragen haben, Plastikmüll den Kampf anzusagen.

2. Trinken Sie kein Wasser aus Plastikflaschen. Wusstest du, dass jede Minute auf dieser Welt mehr als eine Million Plastikflaschen verkauft werden.

3. Für ihre Produktion werden große Energie- und Wassermengen benötigt – und schließlich landen sie in unseren Mülldeponien.
Nutzen Sie deswegen wiederverwendbare Alternativen zu Plastikflaschen. Wiederverwendbare Wasserflaschen sind praktisch überall erhältlich. Allerdings gibt es die PiMag®Water Bottle mit ihrem Filtersystem mit Nanotechnologie nur bei Nikken. Zu Hause können Sie Ihren Beitrag leisten, indem Sie gefiltertes Wasser aus dem PiMag Waterfall trinken – das entspricht einem Active Wellness Lifestyle und minimiert Ihren CO2-Fußabdruck.

Verwenden Sie wiederverwendbare Taschen und Behälter. Vermeiden Sie es, in Plastik verpackte Lebensmittel zu kaufen. Wenn Sie beispielsweise Obst und Gemüse kaufen, sollten Sie sie als Ganzes kaufen, anstatt in Plastik verpacktes vorgeschnittenes Obst und Gemüse. Verwenden Sie Einkaufstaschen aus Stoff.

Minimieren Sie die Verwendung von Chemikalien so weit wie möglich. Pestizide, Dünger und Unkrautvernichtungsmittel schaden den Weltmeeren. Je näher Sie am Meer wohnen, desto wahrscheinlicher ist es, dass Ihre Chemikalien auch dort landen. Etwa 245.000 Quadratkilometer (vergleichbar mit der Größe Großbritanniens) gelten bereits als „tote Zonen“, in denen Meereslebewesen aufgrund der chemischen Belastung des Ökosystems nicht überleben können.

Wählen Sie mineralische Sonnenschutzmittel oder Sonnencreme mit Nicht-Nano-Zinkoxid als Hauptwirkstoff. Chemische Stoffe wie Oxibenzon und Octinoxat, die häufig in Sonnencremes vorkommen, sind nicht umweltfreundlich. Gelangen diese Stoffe von Ihrem Körper ins Meer, können Sie die DNA von Korallen schädigen. Sonnencremes ohne diese schädlichen Stoffe werden als „Bio-/Öko-Sonnencreme“ oder auch als „reef-safe“ bzw. „riff-freundlich“ bezeichnet.

4. Achten Sie darauf, keine Medikamente oder nicht abbaubare Produkte wie Feuchttücher in die Toilette hinunter zu spülen. Im Grundwasser und Meereslebewesen konnten Medikamente nachgewiesen werden. 2017 wurden in einem 154 Quadratmeter großen Bereich der Themse in London 4.500 Feuchtpflegetücher gezählt – nur ein Beispiel für die Dinge, die nach dem Runterspülen in der Toilette nicht abgebaut werden!

5. Teilen Sie Ihre Tipps für eine umweltfreundliche Lebensweise mit Freunden, Bekannten und Familienmitgliedern. Je mehr Menschen ihren Beitrag leisten, desto größer ist unsere Chance, Küsten- und Meereslebewesen am Leben zu halten.

Leave nothing on the beach but footprints.

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