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Japan 2018 – Unsere Nikken-Reise mit Team Kaizen

In diesem Bericht möchten wir mit euch unseren fantastischen Trip mit dem Team Kaizen nach Japan teilen und nehmen euch mit auf unsere Abenteuerreise.

Wir waren so aufgeregt….

Im Januar gratulierte uns Nikken zu den 2 Plätzen im Team Kaizen 2018. Ich konnte es gar nicht fassen, dass wir uns gleich für 2 Tickets qualifiziert haben.

Im Mai ging es mit allen anderen Team Kaizen Mitgliedern los nach Japan.

Bremen-Frankfurt-Helsinki-Tokyo

Dieser Teil ist nicht besonders glamourös:

  • Samstagmittag fuhren wir mit dem Zug und einiges an Gepäck 😉 von Bremen nach Frankfurt mit dem Zug.
  • 1. Nacht im Hotel direkt am Flughafen – vor lauter Aufregung bekamen wir kein Auge zu.

Tag 1 

Früh morgens am Sonntag flogen wir nach Helsinki und trafen dort 4 weitere Nikken Fachberater aus Europa und Asa. Sie ist European Director of Sales and Training bei Nikken. Wieder eine Welle der positiven Aufregung.

Nach kurzem: Hallo, hello, bon jour – ging die spannende Reise nach Tokyo „richtig“ los.

Tag 2

Nach 9 Stunden begrüßte uns am Montagmorgen Japan mit Sonnenschein und unsere bezaubernden Reisebegleitung/ Dolmetscherin Izumi.

Wir sind von Anfang an  verliebt in Japan

Nikken hat das Team Kaizen 2018  mit unglaublichen Unterkünften in Tokyo, Hakone und Kyoto gesegnet. Unsere Zimmer sind immer fabelhaft mit sehr schönen Aussichten. In Tokyo genossen wir eine unglaubliche Aussicht aus dem 31. Stockwerk über ganz Tokyo. Und überall wo wir hinkamen wurden wir mit neuen Aufmerksamkeiten überrascht.

Direkt nach der Ankunft sind wir in einen wunderschönen Park in Tokyo gefahren und haben dort unseren ersten Shrein angeguckt und wurden in dessen Rituale eingeführt. Ich habe mich von den Japanern in einer Disziplin anstecken lassen. Ich sammel Stempel – nicht nur im Pass, sondern auch auf andere Art und Weise. Das  Goshuinchō (御朱印帳) ist ein Buch, in dem man Stempel von buddhistischen Tempeln und Shinto-Schreinen in Japan sammeln kann. Ein Goshuin enthält den Namen des Schreins oder Tempels, und das Datum des Eintrags, ggf. noch einen positiven Spruch.  Zusätzlich wird das rote Siegel eingestempelt.Das Sammeln der Goshuins hat eine spirituelle Bedeutung. Es ist aber auch ein sehr schönes Souvenir, das man sich im Laufe einer Japan-Reise „erarbeiten“ kann – und das ist offen und ehrlich meine Intention gewesen. Jedes einzelne Goshuin ist ein Kunstwerk, welches am Tempel von Hand angefertigt wird und kunstvolle Kalligraphien und Stempel beinhaltet

Nach dem Besuch im Park sind wir zu der sehr berühmten Shibuya Kreuzung gefahren. Sie ist berühmt für ihre Menschen-Massen, die bei jeder Ampelschaltung die Kreuzung überqueren. In den Abendstunden gehen bis zu 15.000 Personen über diese Kreuzung und erzeugen so ein einmaliges Bild.  Wir sind natürlich auch über diese Kreuzung gegangen und haben uns beim Starbucks in der 1. Etage eines Hauses von oben einen Blick über das Treiben machen können.

Gegen Mittag sind wir in die Hafencity in ein traditionelles Restaurant gefahren – dort trafen wir die weiteren ca. 70 Lateinamerikanischen Nikken Fachberater. Jetzt waren wir alle komplett und eine weitere Sprache und Temperament erfüllte den Raum :-). Wir sind eine sehr bunte Gruppe und wir hatten von Anfang an das wohlige Gefühl. Japan wird gut – richtig gut!

Gegen Nachmittag ging es in unser Hotel. Auf den Zimmern lagen für alle Tagesrucksäcke, pers. Anhänger mit unserem Japanprogramm, dicke Jacken mit dem Aufschrift Team Kaizen, 2 Tshirts von Nikken sowie ein traditioneller Fächer und ein japanisches Frottietuch. So viele Aufmerksamkeiten auf einmal. Ein Traum!

Nach einer kurzen Verschnaufpause gingen wir abends zum wundervollen Gala Dinner in weiß. Das tat so gut nach der langen Anreise mit allen gemeinsam und so schön gekleidet zu reden, zu essen oder einfach nur den unterschiedlichen Stimmen zu lauschen.

Nach den vielen Eindrücken und Begegnungen, konnten wir diese Nacht entspannt schlafen.

Tag 3

Heute ist ein Tempeltag 🙂

  • Frühstück um 7 Uhr
  • Aufbruch mit 3 Bussen zu dem gigantischen Buddha Tempel: Über 13 Meter hoch erstreckt sich die Bronze Statue am Pazifischen Ozean. Direkt vor dem Buddha haben wir ein super tolles Gruppenphoto mit allen Teilnehmern der Reise gemacht. Alle trugen das T-Shirt von Nikken .
  • Weiter ging es zum Hase Kannon Temple. Dieser Tempel war sehr groß und hatte wunderschönen Gärten, Skulpturen, Höhlen und Pflanzen. Er lag über mehrere Ebenen verteilt, so dass wir sportlich unterwegs sein mussten, um oben zu den Aussichtsplattformen zu gelangen.

Am Mittag wurden wir zu einem schönen Hotel am Meer gefahren – dort gab es wieder ein fantastisches Mittagessen. Am Nachmittag regnete es, so dass wir zurück zum Hotel gefahren sind. Wir saßen übrigens mit 20 Leuten – Europa, USA und Canada – zusammen mit Izumi im „Bus no 1“. Anfangs mussten wir noch 10 Minuten vor der Abfahrt am Treffpunkt sein, da es mit uns allen aber so gut klappte, reichten Izumi nach kürzester Zeit auch 5 Minuten ;-). Jeder Ausstieg im Bus wurde von ihr liebevoll kommentiert: „Hurry, hurry but not rush“. Sie war unsere Mutter für alles. Sie kümmerte sich um alles, sie wusste alles und sie war immer da, wenn man sie brauchte. Alles war von ihr so perfekt organisiert, so dass wir ganz entspannt unsere Tage geniessen konnten. Wir konnten uns einfach treiben lassen – es war für alles gesorgt.

Durch den Regen hatten wir etwas Freizeit gewonnen, mussten jedoch vorher noch die Koffer packen, da wir am nächsten Tag nach Hakone aufbrechen wollten.  Am Abend ging das Team Europe  gemeinsam Sushiessen. Sushi … ich dachte ich weiß wie Sushi schmeckt – das was wir dort aßen, war eine Geschmacksexplosion. Es wird schwierig sein zu Hause wider „gutes“ Sushi zu essen ;-).

Der Tag war noch nicht ganz zu Ende und wir fuhren noch auf einen letzten Absacker zur Skybar in den 45. Stock und bestaunten Tokyo bei Nacht. Übrigens klappt mein English immer besser durch die täglichen Gespräche mit anderen Fachberatern.

Tag 4

Heute probierten wir das Mixed Breakfast ( Western Style und Japanese) – das war eine gute Erfahrung. Um 7.55 ging es wieder weiter, aber dieses Mal mit kl. Handgepäck. Mit dem Bus No.1 😉 sind wir in die Berge nach Hakone gereist. Wow! Es war alles grün. Satt grün. Grüne Berge, so viele verschiedene hohe, grüne Bäume, grüner Bambus – alles war grün. Es war balsam für die Seele. Ich fühlte mich so relaxt und wollte gar nicht mehr aufhören zu gucken.

Wir haben eine kl. Bootstour über den traumhaften Lake Ashi gemacht und sind im Anschluss mit einer Bergbahn auf den Komagatake Berg gefahren. Der Berg liegt im Vorland des Fuji. Bei gutem Wetter hat man eine sehr gute Sicht auf ihn. Heute jedoch versteckte er sich hinter ein paar Wölkchen. Auf dem Komagatake erwartete uns ein schöner, kleiner, roter Shrein.

Auf dem Weg zum Restaurant hielten wir kurz für einen „sportlichen“ Besuch im Outdoor Museum in Hakone an. Wir schauten uns Picasso „im Flug“ an  – verweilten noch 4 Minuten beim heißen outdoor Fußbad und mit Izumis Worten“ hurry, hurry but not rush“ sassen wir schon wieder im Bus und waren auf dem Weg zum Mittagslunch. Wir aßen in einem H0tel mit Aussicht auf den schönen See.

Wir erleben jeden Tag in einem unglaublichen Tempo irre viele tolle Dinge. Hätten wir unser schlaues Büchlein mit dem Tagesprogramm und die vielen schönen Fotos nicht, gäbe es mit Sicherheit ein Durcheinander in unseren Köpfen. Und wenn wir mal innehalten, sind wir einfach nur Dankbar. Dankbar über das was gerade passiert, dankbar, dass wir es uns das alles hier erarbeiten konnten und dankbar, dass wir so schöne Plätze auf der großen, weiten Welt entdecken und spüren dürfen.

Auf dem Weg in das neue Hotel eröffnete  uns Izumi die wunderbare Welt der Onsenbäder.

Kurz: heiß, nackt und Männlein-Weiblein getrennt.

Japan das Land der heißen Quellen –

Onsen, Ryokan, Essen – Ein Fest für alle Sinne

Bereits bei der Einfahrt in das Onsen-Resort fühlten wir uns in eine andere Welt versetzt. Dampfende Flüsse, die unter geschwungenen Brücken fließen, traditionelle japanische Zimmer mit eigener Wanne auf dem Balkon mit Blick zum Wasserfall und Menschen, die in bequemen Yukata-Kimonos  zum nächsten Badegang schlendern, lassen die vollgepackten letzten Tage sofort in weite Ferne rücken. Wir waren von jetzt auf gleich im Schlaraffenland der Entspannung. Bevor wir nach Japan reisten, war ich so gestresst – konnte kaum noch einen klaren Gedanken fassen. Ich war mir noch nicht mal sicher, ob ich mir das zusätzlich noch „aufhalsen“ soll. Es war das beste, das allerbeste was uns seit langem gut getan hat.

Auf unserem Zimmer lag als Überraschung 2 traditionelle Handtücher als Kimono gefaltet.

Der Besuch des japanischen Onsen bedeutete für uns Entspannung auf vielen Ebenen. Die Wirkung des heißen Thermalwassers gepaart mit der unglaublich schönen Umgebung wirkte Wunder. Neben dem herrlichen Zimmer gab es ein grandioses Essen. Dies alles machte das Gesamterlebnis Onsen aus.

Am Abend wurde uns die klassische japanische Küche mit regionalen und saisonalen Köstlichkeiten serviert.  Die zubereiteten Menüs  waren sehr aufwendig arrangiert . Das Essen in Japan war bislang jeden Tag außergewöhnlich und dieses Mal toppte es wieder den Vortag. Alle Mitreisenden kamen im Yukata zum Abendmahl. Das war ein schönes Erlebnis…

Nachts sind wir dann alle in das Onsen baden gegangen. Die durchschnittliche Temperatur eines japanischen Onsen liegt bei schweißtreibenden 41-42°C. Es war für uns eine große Entspannung. Wir lagen nachts im dunkeln in heißen Becken und guckten auf beleuchtete grüne Berge und lauschten dem Wasserfall… einfach himmlisch.

Tag 5

Heute ist wieder ein Weiterreisetag. Und damit wir das schöne Hotel nicht verschlafen, sind wir gleich um 5 Uhr morgens ins Onsen gegangen. Wir bekommen einfach nicht genug von diesem herrlichen Wasser. An diesem Tag waren die Damen im anderen Onsenbereich und wir genossen die Aussicht über die fernerliegenden Berge. Die Sonne ging gerade auf und leichter Nebeltau lag in der Luft. Der Morgen begann wie im Märchen 🙂 es könnte immer so sein.

Wir brachen unsere Weiterreise nach Kyoto im Shikansenzug auf. Mittagessen gab es in einer Lunchbox – selbst das sah gut aus. Im Hotel erwartete uns das Gepäck aus Tokyo wieder. Wieder lief alles reibungslos. Manchmal haben wir das Gefühl, dass Japan, im positiven Sinne, wie ein Ameisenvolk ist. Alles ist absolut gut organisiert, alles läuft wie geplant und wirklich alles ist in einem fantastischen Zustand und in einer extrem hohen Qualität. Alles ist so extrem sauber und dabei haben wir nie das Gefühl, das irgendwas oder irgendwer gestresst ist. Alles passiert wie von Zauberhand.

Den Nachmittag hatten wir frei. Freizeit – was soll man sich da angucken? Wir hatten noch 4 Stunden Zeit bis wir uns mit 3 weiteren Beratern zum Abendessen trafen.

Alex und ich haben in der Zeit 2 Tempel/ Schreine besichtigt, sind zum Craftvillage zu Fuss gelaufen und haben das Restaurant gefunden. Gar nicht schlecht für das riesen Programm in der „wenigen“ Zeit.

Am Abend haben wir in einem traditionellen Sukiyaki Restaurant gegessen. Die Wahl viel auf das Komaitei und ist ein berühmtes Sukiyaki-Restaurant, das in Kyoto eine 100-jährige Geschichte hat. Wir genossen das Wagyu ( Ohmi)  Rindfleisch, das von der Gastgeberin für uns am Tisch zubereitet wurde. Wieder eine neue Erfahrung und eine sehr gute :-). Danach stürzten wir uns gemeinsam in das Nachtleben von Kyoto. Wir liessen uns durch die verrücktesten Gassen treiben und fanden eine sehr kleine Bar. Es waren 4 Leute drinnen  – zusätzlich mit uns 5 war sie dann auch ausreichend voll. Wir bestellten Sake und tauschten uns die halbe Nacht über unser Leben aus. Was haben wir gelacht. 🙂 Zurück ging es dann aber doch lieber mit dem Taxi ….

Tag 6

Um 7.30 (!) begann unser 6. Tag mit einer Zugreise nach Hiroshima. Uns erwartete ein sehr emotionaler Tag. Wir besuchten das Friedensdenkmal und den Peace Memorial Park. Das Denkmal für den Weltfrieden. Jeder von uns Reisenden hatte mehrere Origami Kraniche gebastelt, die wir zusammen zu Girlanden gebunden hatten. Wir haben sie am Denkmal gemeinsam niedergelegt und zusammen an die Opfer gedacht und um den Weltfrieden gebeten. Es war sehr emotional und der weitere Gang zum Friedensmuseum war leise.

Im Anschluss sind wir wieder mit Bussen in die junge, belebte Innenstadt gefahren. Wir aßen heute eine Hiroshima Spezialtiät: Okonomiyaki. In einem kl. Haus, auf über drei Stockwerken genossen wir  die Okonomiyaki-Fladen. Es wird  Kohl, Sprossen, Ei und Teig angebraten und dann serviert. Eine Art Japanischer Pfannkuchen. Wirklich lecker.

Im Anschluss besuchten wir, nach einer kl. Bootstour, den Itsukushima Schrein. Dieser Schrein gehört zum Weltkulturerbe. Das riesige Torii ( über 16 Meter) ist nur bei Ebbe zu erreichen. Der Besuch war beeindruckend. Drumherum waren noch mehr Schreine, sowie eine schmale Gasse mit allerhand Souvenirstores und Essensgelegenheiten. Überall wurde Austern gegrillt … leider waren wir noch sehr satt von dem üppigen Okonomiyaki.

Wir kamen den Abend sehr spät zurück, packten die Koffer erneut, denn am nächsten Tag ging es wieder zurück Richtung Tokyo.

Tag 7

Den Vormittag hatten wir tatsächlich mal frei. Wir frühstückten aber wie gewohnt sehr früh um möglichst viel von Kyoto zu sehen. Diesmal im Japanisch Frühstücksrestaurant. Hmm, ich mag das :-). Anschliessend gingen wir zum Foodmarket. Genauso habe ich mir immer Japan vorgestellt: schmale, lange Gassen und rechts und links überall Handwerkliches, Fisch, Früchte, Sake, Teestores, Fächerlädchen und am Ende der Gasse natürlich wieder ein Schrein 😉

Unser Lunch gab es wieder im Zug – den Nachmittag hatten wir in Tokyo frei. Wir haben uns mit Team England gemeinsam getraut alleine in der U-Bahn in einen anderen Bereich von Tokyo zu fahren. Wir wollten unbedingt zum Hard Rock Cafe ;-). Gesucht , gefunden und die restliche Zeit saßen wir das erste Mal seit einer Woche alleine, tagsüber für längere Zeit im Cafe und genossen ein Bierchen und beobachteten Japan dabei wie es lebt und sich treiben lässt. Hier hätte ich noch Stunden sitzen können.

Am Abend hat uns Kurt Fulle, CEO bei NIkken, alle Fachberater aus Europa, USA und Canada zu einem fabelhaften Abendessen im Steakrestaurant eingeladen. Es war perfekt . Ein runder Abend mit excellentem Essen und wertvollen Gesprächen, machten diesen Tag zu einem ganz besonderen. Im Anschluss hatten wir uns fest vorgenommen in eine Karaoke Bar zu gehen. Es war ein großer Spass und brachte uns alle noch enger zusammen. Ich habe mich leider nicht getraut einen Hit alleine rauszuschmettern – vielleicht ja nächstes Mal.

Tag 8

Der letzte Tag. Wir haben bis zum Abend komplett Zeit für uns und können unsere eigenen Ausflüge planen. Heute erkundigten wir noch einmal Tokyo auf eigene Faust zu Fuss. Stunden sind wir gelaufen, haben gestaunt und gefühlt alle grünen Süßigkeiten in Tokyo aufgekauft ;-). Heute war der Tag für mich sehr schwer, da ich meine Kinder unendlich doll vermisst habe.

Am späten Nachmittag fuhren wir nochmal in die Skybar hoch um ein letztes Mal diese gigantische Stadt zu sehen und versuchten sie zu (be-)greifen. Kein einziges Mal fühlten wir uns von der Größe erdrückt-wir haben immer das Gefühl das es sehr weitläufig ist.

Wir machten uns für das Gala Dinner zurecht und fanden in unseren Zimmern die nächste Überraschung: für alle gab es eine Kimono Jacke. 🙂 Mit dem Bus wurden wir an einen einmaligen Ort in Tokyo gebracht. Uns erwartete ein schöner Empfang in einem atemberaubenden Park mit wunderschönen uralten Bonsais. Das Dinner wurde von Geisha Tänzerinnen begleitet. Nach dem wieder sehr hochwertigen Essen gab es eine Darbietung von einer bekannten japanischen Trommlergruppe. Wir waren berauscht. Wir tanzten zusammen, lagen uns lachend und weinend in den Armen, denn uns allen war nun sehr bewusst, dass es so langsam heisst Abschied zu nehmen. Aber es wurde noch emotionaler auf unserem Rückweg. Wir waren nach der langen Zeit eine große Familie geworden – so unterschiedlich wir auch sind: Sprachlich, jeder hat eine andere Geschichte, unterschiedliches Alter, andere Länder-andere Sitten. Kurzerhand wurde unser Bus zu einem Karaoke-Fahrshuttle umfunktioniert. Wer wollte sang Lieder. Und da wir der Bus mit bunter Sprachvielfalt waren, ertönten Lieder in Schwedisch, englisch, französisch und Italienisch. Unsere bezaubernden Izumi überreichten wir alle noch gemeinsam ein kl. Geschenk als Dankeschön für die unvergessliche Zeit. Auch Izumi war den Tränen nah. Ich denke sie hatte auch sehr viel Spass mit uns. Im Hotel wurde noch Stundenlang umarmt und Adressen ausgetauscht und schlussendlich mussten wir noch schnell unsere Koffer packen ( puh, der Platz reicht noch für alles) und ein wenig schlafen .

Tag 9

Abreisetag.

Die Nikken Team Kaizen Reise geht zu Ende, und obwohl ich traurig bin, Japan und all die großartigen Menschen, die ich kennen und schätzen lernen durfte, zu verlassen, bin ich auch sehr aufgeregt, meine Söhne zu umarmen.

Früh ging es mit Team Europe und Izumi zum Flughafen. Izumi unsere Herzensfrau, brachte uns noch bis zum Check-in – weiter durfte sie nicht. Wahrscheinlich wäre sie auch gerne mit ins Flugzeug gekommen um zu gucken, dass wir auch alle unsere richtigen Plätze haben. Sie ist ein Goldstück und die beste Reisebegleitung die ich je erlebt habe.

Nach 31 Stunden Rückreise hatte uns Bremen wieder und wir unsere Kinder. Das tat so gut sie wieder im Arm zu halten und ihnen von unsere Erlebnisreise zu berichten und natürlich unsere grünen Mitbringsel auszupacken 😉

 

 

 

 

Übrigens war mein größter Schatz der Reise mein Goshuinchō. 11 Stempel schmücken das schöne Buch 🙂

Wie ist unser Fazit:

Es war perfekt.

Wir hatten gute Gespräche und leckeres, gesundes Essen und wir haben beide eine menge neuen Nikken-Freunde dazugewonnen.

Diese Reise war so entspannend und eindrucksvoll. Es ist genau das, was wir zu dieser Zeit in unserem Leben gebraucht haben, und wir sind Nikken so dankbar dafür, dass sie uns zu allem eingeladen haben. Was für eine unglaubliche Art, Leute für ihre Bemühungen zu belohnen! … ich könnte mich daran gewöhnen!

Danke fürs Mitlesen auf unserer Reise. Ich wünsche euch viel Wohlbefinden und Glück. Und wenn ihr auch Teil des Team Kaizen sein wollt und unvergessliche Reisen erleben möchtet:  Du kannst es schaffen!